RAID & Server

Was ist ein RAID?

RAID ist ein Akronym für "Redundant Array of Independent Disks" — auf Deutsch "Redundante Anordnung unabhängiger Festplatten".

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Wie funktioniert ein RAID?

Die Geschichte des RAID reicht bis ins Jahr 1987 zurück, als der Begriff RAID in einem Artikel der University of Berkeley eingeführt wurde.

RAID ist tatsächlich ein Akronym für \"Redundant Array of Independent Disks\", was auf Deutsch so viel wie \"Redundante Anordnung unabhängiger Festplatten\" bedeutet.

Die Einrichtung eines RAID-Systems ermöglicht das Erreichen mehrerer wichtiger Ziele:

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  • Die Schaffung eines Speichervolumens mit großer Kapazität durch das Zusammenfassen mehrerer Festplatten.
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  • Die Schaffung eines sicheren Volumens, abhängig von der verwendeten RAID-Konfiguration.
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  • Die Verbesserung des Datenzugriffs in Abhängigkeit von der verwendeten RAID-Konfiguration.
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SOS Data Recovery, ein Schweizer Labor mit Sitz in Ins, rettet seit 2006 Daten von allen RAID-Systemen. Über 11 300 Datenträger bearbeitet für mehr als 8 000 Kunden. Kostenlose Diagnose innerhalb von 3 Stunden. CyberSafe-zertifiziert.

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Software-RAID oder Hardware-RAID?

Die Verwaltung eines RAID-Systems kann auf zwei Arten erfolgen:

Software-RAID — vom Betriebssystem verwaltet (Windows, Linux, macOS). Der Prozessor der Maschine berechnet Parität und Datenverteilung. Kostengünstige Lösung, aber CPU-intensiv und mit geringerer Leistung.

Hardware-RAID — verwaltet durch einen dedizierten RAID-Controller (PCIe-Karte oder integrierter Controller). Der Controller verfügt über seinen eigenen Prozessor und Cache-Speicher mit Backup-Batterie (BBU). Optimale Leistung und Unabhängigkeit vom Betriebssystem.

Im Pannenfall unterscheidet sich die Wiederherstellungsmethode je nach RAID-Typ (Software oder Hardware) und verwendetem Controller. SOS Data Recovery arbeitet mit beiden Typen mit derselben kostenlosen Diagnose in 3 Stunden.

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RAID-Level im Vergleich

Redundanz, Fehlertoleranz und Leistung — jedes RAID-Level hat seine eigenen Eigenschaften.

Typ Prinzip Min. Laufwerke Redundanz Fehlertoleranz Leistung
RAID 0 Striping 2 Nein 0 ★★★
RAID 1 Mirroring 2 Ja 1 ★★
RAID 5 Striping + Parity 3 Ja 1 ★★
RAID 6 Striping + Double Parity 4 Ja 2 ★★
RAID 0+1 Stripe + Mirror 4 Ja 1 ★★★
RAID 1+0 Mirror + Stripe 4 Ja 1* ★★★
JBOD Spanning 1 Nein 0

* RAID 1+0 toleriert 1 Ausfall pro Spiegelpaar. Fallen beide Laufwerke desselben Paares aus, ist das Volume verloren.

Die verschiedenen RAID-Level im Detail

Klicken Sie auf einen RAID-Typ, um seine Funktionsweise, Vorteile und häufige Pannen zu erfahren.

RAID 0

Striping

Verteilung der Daten (Striping) auf mehrere Laufwerke ohne Redundanz. Maximale Leistung, aber der Ausfall eines einzigen Laufwerks führt zum vollständigen Datenverlust.

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RAID 1

Mirroring

Vollständige Datenduplizierung (Mirroring) auf zwei oder mehr Laufwerke. Vollständige Redundanz: Fällt ein Laufwerk aus, übernimmt der Spiegel.

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RAID 5

Distributed Parity

Datenverteilung mit verteilter Parität auf mindestens 3 Laufwerken. Kombiniert Leistung und Sicherheit, toleriert den Ausfall eines Laufwerks.

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RAID 6

Double Parity

Ähnlich wie RAID 5 mit doppelter Parität. Toleriert den gleichzeitigen Ausfall von zwei Laufwerken, ideal für kritische Umgebungen.

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RAID 0+1

Mirror + Stripe

Kombination RAID 0 + RAID 1: Daten werden zunächst per Striping verteilt, dann gespiegelt. Leistung und Redundanz.

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RAID 1+0

Stripe + Mirror

Kombination RAID 1 + RAID 0: Jedes Laufwerkspaar wird gespiegelt, dann werden die Paare gestriped. Bessere Fehlertoleranz als RAID 0+1.

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JBOD

No RAID

Just a Bunch Of Disks — Laufwerke werden ohne jede Redundanz oder Striping zu einem einzigen Volume verkettet. Kein Schutz bei Ausfall.

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Spare

Hot Spare

Ein Hot-Spare-Laufwerk wartet in Reserve. Bei Ausfall eines aktiven Laufwerks übernimmt der Spare automatisch und startet einen Rebuild.

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